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Stilles Mountainbike Paradies: Das Sarntal

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Wer kennt einen Ort auf der Welt, wo man stundenlang auf Trails, Steigen, Saumpfaden und alten Karrenwegen fahren kann, ohne einer Menschenseele zu begegnen? Wo es unzählige Hütten gibt, die bestens für Speis und Trank sorgen? Wo man überall Wasserstellen und Brunnen findet, um die Trinkflasche zu füllen? Wo freundliche Menschen wohnen, die jederzeit für eine Auskunft, eine Unterhaltung oder einen Witz zu haben sind? Wo man abends noch gemütlich ins Dorfgasthaus oder in die Pizzeria kann? Wo man als Gast noch in der Minderheit ist, weil hier noch viele einheimische Menschen wohnen? Und wo man wahlweise 500 oder 2.500 Höhenmeter am Tag bewältigen, Asphaltstraßen und Forstautobahnen vermeiden und zwischen Waldwegen, Tragepassagen, Wiesenpfaden und Varianten ohne Ende auswählen kann? Ich kenne diesen Ort, es ist das noch wenig bekannte Mountainbike- und Trailparadies Sarnta l!  Mountainbiken 360° Die Gemeinde Sarntal ist mit 302,50 Quadratkilometern die fläche...

Sarntal: Feierabend-Klassiker - die Bergerrunde

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Das Sarntal ist reich an Wegen und Steigen, das ist bekannt. Das Angebot für Mountainbiker reicht von ungezählten Kurzstrecken, die für die Spritztour am Feierabend oder für den gemächlichen Nachmittagsausritt geeignet sind, zu Langstrecken, die jedem Marathon zur Ehre gereichen.  Einer dieser Feierabendklassiker ist die sogenannte Bergerrunde. Diese kann in zwei Richtungen befahren werden, entweder gegen den Uhrzeigersinn mit der Auffahrt über die Fraktion Riedelsberg ( siehe Beitrag ) oder im Uhrzeigersinn über die Fraktion Trienbach. Diese Variante wird hier kurz beschrieben.  Gestartet wird in Nordheim an der Bushaltestelle (Zufahrt vom Hauptort Sarnthein rund zwei Kilometer). In nördliche Richtung fährt man zunächst auf Asphalt durch den Ort Astfeld, biegt dort an der Gabelung in das Durnholzer Tal ab und folgt der Straße für rund 4,5 Km bis zur "Gerin-Brücke". Unmittelbar vor der Brücke zweigt man rechts ab (nicht Richtung Jausenstation Santer Hof, unmittelbar ...

Sellaronda Hero - vom MTB Rennen zum Top Event

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In etwas mehr als einer Woche ist es wieder soweit - zum fünften Mal wird am 21. Juni 2014 der Sellaronda Hero gestartet, laut Veranstalter der härteste Mountainbike Marathon im Herzen der Dolomiten.  Waren 2010 bei der Premiere noch 500 Teilnehmer am Start (limitierte Plätze), waren es 2011 schon 1.500 Starter, 2012 gab es 2012 Startplätze zu vergeben, 2013 waren es 3.013 Starter und im Jahr 2014 sogar 4.014 Startplätze. Diese wurden innerhalb von 24 Stunden im Internet platziert. Am Start - freie Fahrt für die Elite Im Jahr 2015 - und zwar vom 26. - 28. Juni -  findet der Hero wieder statt, diesmal als UCI MTB-Marathon Weltmeisterschaft . Wenn wir uns die Zahlenreihe ansehen, dann vielleicht sogar mit 5.000 Startern. Die Organisation ist wahrlich eine heoische, logistische Meisterleistung. Für eine derart große Anzahl an Athleten im Gelände, auf einer Meereshöhe zwischen 1.400 und 2.350 Metern, technischen Support, Verpflegung und ein Mindestmaß an Sicherheit...

Auf dem MTB in den Flow

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Bei meiner letzten Ausfahrt, da geschah es: Ich bin erstmals in dieser noch jungen Bike-Saison in den Flow gekommen. Damit meine ich nicht, dass ich einen flowigen - also flüssigen - Trails, befahren habe, der gute Fahrbarkeit ohne gröbere Hindernisse bedeutet, sondern ich meine den Zustand des Flow, den man erreicht, wenn es läuft. Flow-Trail Bei Wikipedia wird Flow folgendermaßen definiert: Flow (engl. „Fließen, Rinnen, Strömen“) bezeichnet das Gefühl der völligen Vertiefung und des Aufgehens in einer Tätigkeit, auf Deutsch in etwa Schaffens- bzw. Tätigkeitsrausch oder Funktionslust. Was ist die Voraussetzung, dass man beim Biken in den Flow kommt, also in den Zustand, dass es läuft? Erstens, das Biken muss einem Spaß machen, d. h. man darf sich dabei nicht quälen, sondern man muss es gerne tun und man darf körperlich nicht überfordert sein. Dies setzt wiederum voraus, dass man eine bestimmte Grundkondition erreicht hat. Dies ist je nach Person unterschiedlich, es gibt B...

Mountainbike - quo vadis?

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Immer noch keine Schneeschmelze auf meinen Hometrails. Über 1.600 Metern Meereshöhe, an schattigen Stellen auch tiefer, hält sich der Schnee hartnäckig und will die Touren noch nicht freigeben. So bleiben als Alternativen die sanften Touren in tieferen Lagen, etwas Ausdauer- und Techniktraining und viel Platz zum Sinnieren über die Entwicklung des Mountainbikens. In den letzten Jahren wurde sehr viel über die "richtige" Laufradgröße diskutiert, aus ursprünglich einer, wurden zwei und nunmehr sogar drei Laufradgrößen (26, 29 und 27,5 Zoll). Und schon vorher war ein technisches Aufrüsten auszumachen, aus den schlichten Hardtails von damals wurden Fullys mit immer mehr Federweg, massiveren Rahmen, fetteren Reifen und die Erfolge in der Gewichtsreduzierung durch die Verwendung von neuen Materialien wurden zusehends durch immer mehr Anbauteile verspielt. Damit wurde zwar erreicht, dass Fahrer, die mit einem Hardtail nicht einmal einen groben Almweg hinunterkommen würde...

Easy Mountainbiking nach Montiggl und zum Kalterer See

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Schon die letzte Saison hatte mit einer leichten Trainingsrunde nach Montiggl begonnen ( siehe Beitrag ). Und wieder stehe ich bei sagenhaften 25 Grad in kurzen Bibs und Kurzarmshirt am Start in die neue Mountainbike Saison. Wir schreiben erst den 19. März 2014, es ist 16 Uhr! Ich habe mir eine gemächliche kleine Runde vorgenommen.  Vom Parkplatz in Sigmundskron über die Landesstraße nach Girlan, von dort durch den Montiggler Wald, am Kleinen und am Großen Montiggler See vorbei, durch den Mischwald und durch die Rebanlagen bis hinunter zum Kalterer See. Von dort in Richtung Auer und über den Radweg Auer-Bozen zurück zum Ausgangspunkt. Rund 40 Km, zwei Drittel davon auf Asphalt, der Rest auf Wald- und Wiesenwegen., 450 Höhenmeter. Zeitbedarf knappe zwei Stunden. Abseits von diesen harten Fakten hat die Tour aber eine ganz andere Dimension. Man strampelt im Flachen los und dann die angenehme Steigung hoch in das Weindorf Girlan. Zu dieser Tageszeit herrscht auf der Straße s...

Im Märzen der Biker ...

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... die Reifen aufpumpt. Endlich geht es wieder los - mit dem Biken und dem darüber Schreiben! Längere Tage, mildere Temperaturen, die ersten Rennradfahrergruppen auf den Landstraßen, das alles macht wieder richtig Lust auf's Biken. Okay, es soll auch Menschen geben, die den ganzen Winter über fahren, aber da gibt es hierzulande beileibe angenehmere und schönere Alternativen. Die Sinne sind jedenfalls geschärft und man nimmt wieder sämtliche Details seines allerliebsten Hobbies war. Man drückt sich die Nase an den Schaufenstern der Bike-Läden platt, um jedes Detail der neuen Modelle zu erhaschen. Man surft auf den Webseiten der wichtigsten Hersteller, man verschlingt die jeweils neueste Ausgabe der Bike oder der Mountain Bike , giert nach den Neuheiten der Saison und besucht wieder die Händler und sammelt Prospekte. Und dann hat man sie ausgemacht, die "Will-ich-haben-Bikes" der neuen Bikesaison, egal ob ein Wechsel ansteht oder nicht, die Begehrlichkeit ist ...