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Trentino: Mit dem MTB auf der Hochebene von Lavarone

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Wer kennt es nicht, das legendäre MTB Rennen "100 Km dei Forti"? Alljährlich messen sich über 1.500 Mountainbiker auf den Schauplätzen des Ersten Weltkrieges, rasen vorbei an den imposanten Kriegsfestungen, auf den alten Militärstraßen und auf den natürlichen Trails. Die Marathonstrecke umfasst 85 Kilometer und 2.141 Höhenmeter, die Classicstrecke 53 Kilometer und 1.220 Höhenmeter, diese ist somit sehr gut für Jedermänner geeignet. Dass die Cracks die Marathonstrecke in weniger als vier Stunden bewältigen, ist nur ein Detail am Rande. Aber die Gegend um Lavarone und Folgaria hat auch für Freizeit-Mountainbiker viel zu bieten.  Lavarone - der Ausgangspunkt für die Touren Genussbiken auf dem Hochplateau   Wo es Rennen gibt, sind meist auch die Voraussetzungen für schöne Touren erfüllt. So ist das auch in Lavarone. Auf der Seite der Veranstalter gibt es einige Tourenvorschläge, diese folgen meist der Rennstrecke oder sind oft um ein paar nette Trails oder Sehenswürdigkeiten bere...

Biketest: Trek Procaliber 9.7 - Praxistest nach einem Jahr

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Vor etwa einem Jahr habe ich nach einem Allround-Hardtail für meine Tochter gesucht, das sowohl als Sportgerät für CC Rennen, als auch für längere Touren  geeignet sein sollte. Nachdem die meisten Neuräder ab dem Modelljahr 2019 lediglich mit 1x12 Schaltung ausgestattet waren, ist die Wahl schließlich auf ein Trek Procaliber 9.7 aus dem Vorjahr in Rahmengröße S - laut Hersteller geeignet für Körpergrößen von 153 bis 167 cm - gefallen. Trek Procaliber 9.7 - Modelljahr 2018 Die Ausstattungsmerkmale sind: Carbonrahmen mit innenlaufenden Schaltzügen, Gabel Rock Shox Reba RL 100 mm Federweg, Schaltgruppe Shimano XT 2x11 Gänge, Kurbel Race Face Next R 36/26T, Kassette Shimano Deore XT 11-42, Bremsen Shimano MT500, Carbon-Sattelstütze, Vorbau, Lenker und Sattel von Bontrager, Original-Laufräder DT Swiss M1900, Reifen Bontrager XR2. Gewicht laut Hersteller 11,06 Kg.  Shimano Deore XT - bewährter Antrieb Als Vorjahresmodell war das Trek Mountainbike preisreduziert...

MTB: Schlauch oder tubeless? Oder das Beste aus beiden Welten!

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Ich hatte mich schon öfters in meinen Beiträgen als Schlauchfahrer geoutet. In meinen Augen wiegt eine Gewichtsersparnis von 350 Gramm einfach nicht die Nachteile der Tubeless-Systeme auf langen Touren auf. Denn wehe tubeless ist einmal airless und es muss ein Schlauch rein, dann ist das eine Riesensauerei. Auch Schaumpatrone und Salami-Flicksets inklusive Werkzeug sind auf Tour nur Balast und vom Handling her aufwändig. Und ganz nebenbei konnte ich noch nie feststellen, dass tubeless wirklich smoother abrollt. Vorausgesetzt die Reifen werden nicht mit zu viel Druck aufgepumpt, rollt ein 29er mit Schlauch genauso samtweich über die Trails wie tubeless, dazu reichten 1,7 Bar Reifendruck bei meinem Körpergewicht von 75 Kg bisher immer vollkommen aus. Und ist mal die Luft raus, ist die Behebung einer Reifenpanne mit einem Ersatzschlauch in Nullkommanichts erledigt. Im Winter hängt mein Mountainbike am Haken, aber das Biken und die Technik rund ums MTB lässt mich auch da nicht los....

Mountainbiken 2020 - wohin geht die Reise?

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Der aufmerksame Leser dieses Blogs hat zwischen den Zeilen immer wieder gelesen, dass ich ein zwiespältiges Verhältnis zur MTB Szene entwickelt habe. Das merkt man am Inhalt der Beiträge genauso wie an der Frequenz, mit der ich schreibe. Es macht mir, angesichts bestimmter Entwicklungen, nicht mehr so viel Freude, über mein Hobby zu schreiben. Denn das Mountainbiken hat sich in meinen Augen zusehends von einem Sport für Naturliebhaber und Bergfreunde in eine konsum- und abfahrtsorientierte Massenbewegung gewandelt - rücksichtslos, rüpelhaft, verantwortungslos und alles andere als nachhaltig.  Schon im April 2014 hatte ich in meinem Blogbeitrag "Mountainbiken - quo vadis?" aus meinen Bedenken zur Entwicklung meines Lieblingssports keinen Hehl gemacht und die abfahrtslastige Entwicklung - verbunden mit dem Transport der Mountainbikes mit Bergbahnen und Shuttles bergwärts - kritisiert. Auch im August 2015 habe ich mich wieder gefragt, "Wohin geht der Trend bei Mounta...

Eisacktal: Der Bikepark Plose hoch über Brixen

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Hoch über Brixen thront die Plose, der Brixner Hausberg. Im Winter überschaubares Skigebiet, im Sommer beliebtes Wandergebiet, hat sich der Berg durch den Bau des Bikeparks zu einem Eldorado für Mountainbiker gemausert. An der Bergstation sind drei Lines von professionellen Trailbauern neu gebaut worden, die das bereits vorher bestehende Angebot - die Trailabfahrt von Brixen nach St. Andrä -  erweitern und abrunden.  Die Sky Line beginnt an der Bergstation der Kabinenbahn auf 2.050 Metern Meereshöhe und führt über 6,6 Kilometer beinahe 1.000 Tiefenmeter nach unten. Diese Line ist nicht einfach zu fahren und man muss zwischendurch schon einmal stehen bleiben, wenn man die herrliche Aussicht über die Stadt Brixen und das Eisacktal genießen will. Unterwegs erfordern viele knifflige Stellen, Steine und Wurzelteppiche die hundertprozentige Aufmerksamkeit der Biker und lassen wenig Raum für visuelle Ablenkungen.   Einstieg zur Sky Line - Nomen est Omen - ...

Vinschgau: Der Ötzi Flow Trail in Naturns

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Schon im Sommer 2015 hatte ich mit euphorischen Worten vom Ötzi Trail als dem schönsten Trail im Vinschgau geschwärmt. Dieser Trail hat im vergangenen Jahr zum Tal hin eine Verlängerung erfahren. Diese ist besonders gut für Anfänger und Kinder geeignet. Rund einen Kilometer lang schlängelt sich der als S1 eingestufte, leichte Trail ins Tal und ist für Familien mit Kindern einen Besuch wert. Die Strecke ist so angelegt, dass die, zwischendurch einem Pumptrack nicht unähnlichen, Hügel den Anfänger nie überraschen und auch die Steilkurven flach und leicht fahrbar ausfallen. Ötzi Flow Trail - Am Start   Die Anfahrt erfolgt vom Parkplatz in Naturns aus über Tabland bis zur Waldschenke. Auch hier gibt es einen großen Parkplatz, eventuell kann man auch bis hierhin fahren und parken. Leider gibt es am Parkplatz keine Beschilderung zum Traileinstieg, aber man folgt einfach dem Forstweg, der hinter dem Parkplatz beginnt. Es geht anfangs eher steil bergauf und man muss sich links über...

Vinschgau: Der Barbarossa Trail

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Latsch im Vinschgau ist wohl einer der MTB Hotspots in Südtirol. Hier hat sich eher die abfahrtslastige Fraktion der Mountainbiker angesiedelt - wohl aus gutem Grund. Die Trails sind beinahe lückenlos mit Bahn oder Shuttle erreichbar und die Beherbergungsbetriebe haben sich gut auf diese Biker eingestellt. Die Saison ist lang, bei den zuletzt milden und schneearmen Wintern war die Bikesaison in Latsch wohl unbestritten die Längste mit rund zehn Monaten Dauer.  Schattiger und für den Sommer besser geeignet finde ich in Latsch die Trails auf der Seite des Nördersberg. Dieser besteht aus Nordhängen und die Trails führen vorwiegend durch schattenspendenen Wald. Allein von der Tarscher Alm bzw. Latscher Alm führen vier Trails ins Tal, diese werden von einem alten 2er Sessellift bedient, der die Biker bedächtig nach oben befördert. Neu im Trailquartett ist der Barbarossa Trail, dessen letzer Abschnitt erst kürzlich fertiggebaut wurde. Einstieg in den Trail auf der Tarscher Alm ...