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Biketest: Trek Procaliber 9.8 - Modelljahr 2021

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Wie schon in meinem letzten Beitrag geschrieben, bin ich mit Elan in die neue Saison gestartet. Einiges an Motivation ist wohl dem neuen Sportgerät geschuldet, dem Trek Procaliber 9.8. Auf Asphalt und auf den Schotterpisten im Tal fährt sich das Trek bei den ersten Ausfahrten leichtfüßig und spurtstark, trotz des nicht allzu geringen Gewichts. Der Rahmen des Modelljahres 2021 wurde komplett überarbeitet. Der relativ flache Lenkwinkel von 68,8 Grad soll für Laufruhe, die kurzen Kettenstreben für Wendigkeit sorgen. Ein steilerer Sitzwinkel sorgt für einen kräftigen Antritt. Aber der Reihe nach... Wuchtig: Bontrager Carbon 29er Felgen mit 29 mm Maulweite und 2.2 Reifen   Daten und Fakten des Trek Procaliber 9.8: Modelljahr 2021, Farbe Factory Orange/Lithium Grey, Größe M/L Rahmen aus OCLV Carbon - Treks patentiertes Carbonfaser-Verfahren, IsoSpeed Dämpfungssystem, intern geführte Kabel Gabel Fox Performance 32 Step-Cast, Remote Lockout, 100 mm Federweg, Boost Steuersatz  FSA I...

MTB: Saisonstart einmal anders

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Der Lockdown hat uns zum Ende des Winter 2020/21 im festen Griff, immer noch gelten Einschränkungen im Alltag und leider auch beim Sport. Im Unterschied zum Vorjahr ist das Fahrradfahren glücklicherweise erlaubt und mit dem Bike darf man sogar über die Gemeindegrenze. Das eröffnet Perspektiven, sobald der reichliche Schnee dieses Winters endlich Vergangenheit und die Trails wieder frei sind. Vorerst muss ich leider mit den asfaltierten, sonnenexponierten Bergstraßen vorlieb nehmen. Die Bikesaison 2021 ist eröffnet In unseren Breiten besteht ein vielfältiges Wintersportangebot und deshalb fahre ich im Winter nicht  Fahrrad, nur einzelne Sportler fahren das ganze Jahr über mit dem Rennrad oder E-Bike. Aber es gibt outdoor jede Menge reizvoller Alternativen, zwischen denen man wählen kann, wie etwa Winterwandern, Schneeschuhwandern, Skitour, Ski-Langlauf und Alpinski. Einige sind besser, andere weniger gut geeignet, die Kondition zu halten oder zu steigern. Während ich in den letzten ...

MTB Schaltung - Umstieg auf 1x12

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Das Thema Technik beschäftigt mich, seit ich mich auf zwei Rädern fortbewege. Dabei habe ich schon viele Trends kommen und auch wieder gehen sehen. Auch mit dem Thema Schaltung für Mountainbikes hatte ich mich schon öfters auseinandergesetzt, das letzte Mal 2015, seitdem hat sich wieder viel getan.   Damals ging es noch um die Frage 3x11 vs. 2x11 vs. 1x11 . Zwei Jahre später, im Jahr 2017 habe ich mich beim Kauf meines Scott Scale 910 - auch aufgrund meiner breitbandigen Nutzung - für 2x11 entschieden, seit 2019 gibt es im Fachhandel bei Bikes einer bestimmten Klasse kaum mehr eine andere Option als 1x12.    Mein Scott Scale 910 fährt sich auch nach vier intensiven Jahren der Nutzung noch super, die Shimano XT schaltet auch nach über 8.000 Kilometern sahneweich und erst nach all diesen Kilometern habe ich Kette und Ritzelpaket ersetzt. Einen Wechsel auf 1x12 habe ich nie ins Auge gefasst. Macht eine Schaltung aber Probleme oder müssen durch Verschleiß ohnehin mehrere Sc...

Trentino: Mit dem MTB auf der Hochebene von Lavarone

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Wer kennt es nicht, das legendäre MTB Rennen "100 Km dei Forti"? Alljährlich messen sich über 1.500 Mountainbiker auf den Schauplätzen des Ersten Weltkrieges, rasen vorbei an den imposanten Kriegsfestungen, auf den alten Militärstraßen und auf den natürlichen Trails. Die Marathonstrecke umfasst 85 Kilometer und 2.141 Höhenmeter, die Classicstrecke 53 Kilometer und 1.220 Höhenmeter, diese ist somit sehr gut für Jedermänner geeignet. Dass die Cracks die Marathonstrecke in weniger als vier Stunden bewältigen, ist nur ein Detail am Rande. Aber die Gegend um Lavarone und Folgaria hat auch für Freizeit-Mountainbiker viel zu bieten.  Lavarone - der Ausgangspunkt für die Touren Genussbiken auf dem Hochplateau   Wo es Rennen gibt, sind meist auch die Voraussetzungen für schöne Touren erfüllt. So ist das auch in Lavarone. Auf der Seite der Veranstalter gibt es einige Tourenvorschläge, diese folgen meist der Rennstrecke oder sind oft um ein paar nette Trails oder Sehenswürdigkeiten bere...

Biketest: Trek Procaliber 9.7 - Praxistest nach einem Jahr

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Vor etwa einem Jahr habe ich nach einem Allround-Hardtail für meine Tochter gesucht, das sowohl als Sportgerät für CC Rennen, als auch für längere Touren  geeignet sein sollte. Nachdem die meisten Neuräder ab dem Modelljahr 2019 lediglich mit 1x12 Schaltung ausgestattet waren, ist die Wahl schließlich auf ein Trek Procaliber 9.7 aus dem Vorjahr in Rahmengröße S - laut Hersteller geeignet für Körpergrößen von 153 bis 167 cm - gefallen. Trek Procaliber 9.7 - Modelljahr 2018 Die Ausstattungsmerkmale sind: Carbonrahmen mit innenlaufenden Schaltzügen, Gabel Rock Shox Reba RL 100 mm Federweg, Schaltgruppe Shimano XT 2x11 Gänge, Kurbel Race Face Next R 36/26T, Kassette Shimano Deore XT 11-42, Bremsen Shimano MT500, Carbon-Sattelstütze, Vorbau, Lenker und Sattel von Bontrager, Original-Laufräder DT Swiss M1900, Reifen Bontrager XR2. Gewicht laut Hersteller 11,06 Kg.  Shimano Deore XT - bewährter Antrieb Als Vorjahresmodell war das Trek Mountainbike preisreduziert...

MTB: Schlauch oder tubeless? Oder das Beste aus beiden Welten!

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Ich hatte mich schon öfters in meinen Beiträgen als Schlauchfahrer geoutet. In meinen Augen wiegt eine Gewichtsersparnis von 350 Gramm einfach nicht die Nachteile der Tubeless-Systeme auf langen Touren auf. Denn wehe tubeless ist einmal airless und es muss ein Schlauch rein, dann ist das eine Riesensauerei. Auch Schaumpatrone und Salami-Flicksets inklusive Werkzeug sind auf Tour nur Balast und vom Handling her aufwändig. Und ganz nebenbei konnte ich noch nie feststellen, dass tubeless wirklich smoother abrollt. Vorausgesetzt die Reifen werden nicht mit zu viel Druck aufgepumpt, rollt ein 29er mit Schlauch genauso samtweich über die Trails wie tubeless, dazu reichten 1,7 Bar Reifendruck bei meinem Körpergewicht von 75 Kg bisher immer vollkommen aus. Und ist mal die Luft raus, ist die Behebung einer Reifenpanne mit einem Ersatzschlauch in Nullkommanichts erledigt. Im Winter hängt mein Mountainbike am Haken, aber das Biken und die Technik rund ums MTB lässt mich auch da nicht los....

Mountainbiken 2020 - wohin geht die Reise?

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Der aufmerksame Leser dieses Blogs hat zwischen den Zeilen immer wieder gelesen, dass ich ein zwiespältiges Verhältnis zur MTB Szene entwickelt habe. Das merkt man am Inhalt der Beiträge genauso wie an der Frequenz, mit der ich schreibe. Es macht mir, angesichts bestimmter Entwicklungen, nicht mehr so viel Freude, über mein Hobby zu schreiben. Denn das Mountainbiken hat sich in meinen Augen zusehends von einem Sport für Naturliebhaber und Bergfreunde in eine konsum- und abfahrtsorientierte Massenbewegung gewandelt - rücksichtslos, rüpelhaft, verantwortungslos und alles andere als nachhaltig.  Schon im April 2014 hatte ich in meinem Blogbeitrag "Mountainbiken - quo vadis?" aus meinen Bedenken zur Entwicklung meines Lieblingssports keinen Hehl gemacht und die abfahrtslastige Entwicklung - verbunden mit dem Transport der Mountainbikes mit Bergbahnen und Shuttles bergwärts - kritisiert. Auch im August 2015 habe ich mich wieder gefragt, "Wohin geht der Trend bei Mounta...